Der neue Normzweck des Rechts der Gesellschafterdarlehen und seine Auswirkungen auf den persönlichen Anwendungsbereich

Gesellschafterfremdfinanzierung im Spannungsfeld zwischen Haftungsbeschränkung und Gläubigerschutz

2015. 336 S.
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ISBN 978-3-428-14495-2
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ISBN 978-3-428-84495-1
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Beschreibung

Obwohl die Reform des Eigenkapitalersatzrechts durch das MoMiG mittlerweile schon mehrere Jahre zurückliegt, verbleiben zahlreiche Fragen des neuen Rechts noch immer ungeklärt. Insbesondere die Legitimation der insolvenzrechtlichen Neuregelung ist weiterhin umstritten.

Vielfach wird vertreten, der bisher maßgebliche Gedanke einer Finanzierungsfolgenverantwortung der Gesellschafter liege auch dem neuen Recht zugrunde. Wie jedoch die Auseinandersetzung mit der früheren und neuen Rechtslage zeigt, lässt sich die schematische Neuregelung mit dem Konzept der Finanzierungsfolgenverantwortung nicht mehr erklären. Stattdessen erscheint es vorzugswürdig, die Begründung der neuen Rechtslage in dem Prinzip der Haftungsbeschränkung zu suchen. Nur dieser Begründungsansatz vermag, in den bisher umstrittenen Zweifelsfällen des persönlichen Anwendungsbereichs, insbesondere der Einbeziehung außenstehender Dritter und der Behandlung verbundener Unternehmen, zu überzeugenden Ergebnissen zu führen.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Die Neuordnung des Rechts der Gesellschafterdarlehen

Grundlagen – Das Eigenkapitalersatzrecht vor Inkrafttreten des MoMiG – Das neue Recht der Gesellschafterdarlehen nach Inkrafttreten des MoMiG

2. Der Normzweck des neuen Rechts der Gesellschafterdarlehen

Kontinuitätslehren – Diskontinuitätslehren – Zusammenfassung und Fortgang der Untersuchung

3. Die Auswirkungen des neuen Normzwecks auf den persönlichen Anwendungsbereich des Rechts der Gesellschafterdarlehen

Die Einbeziehung außenstehender Dritter – Verbundene Unternehmen – Ausscheiden aus der Gesellschafterstellung – Forderungsabtretung – Ergebnis

Zusammenfassung und Abschluss der Untersuchung

Zusammenfassende Thesen

Literatur- und Stichwortverzeichnis

Pressestimmen

»Der Verfasser hat ein schlüssiges, dogmatisch fundiertes Gesamtkonzept vorgelegt. Ihm kommt das Verdienst zu, für die schwierigen Fälle des persönlichen Anwendungsbereichs des Rechts der Gesellschafterdarlehen Leitlinien herausgearbeitet zu haben, an denen sich die Rechtsprechung bei der Lösung zukünftiger Fälle orientieren kann. Das Lesen der sprachlich sehr ansprechenden Arbeit macht Spaß und lohnt sich.« Dr. Jan Seelinger, in: Neue Zeitschrift für Insolvenzrecht, 20/2015

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