Der narrative Ansatz in der politischen Bildung
2012. 4 Abb.; 72 S.
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ISBN 978-3-428-13988-0
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Beschreibung

Das erkenntnisleitende Interesse des narrativen Ansatzes in der politischen Bildung ist es, durch klassische Lehrstücke anschauliche und interdisziplinäre Zugänge zu zentralen Kategorien des Politischen wie Macht und Recht, Krieg und Frieden, Freiheit und Gleichheit zu eröffnen. Die transepochale Diskursivität der Narrationen wird für unsere heutigen Auseinandersetzungen über politische Fragen genutzt und dient einem nachhaltigen Verstehen des Politischen.

Exemplarisch werden der Melier-Dialog des Thukydides zum Verhältnis von Macht und Recht in den internationalen Beziehungen, Antigone von Sophokles zu Fragen um Staatsräson und der Rechtlichkeit des Rechts und Fjodor Dostojewskijs kurze Erzählung Der Großinquisitor aus dem Roman Die Brüder Karamasow zu den Fundamentalnormen der Demokratie – Freiheit und Gleichheit – sowie zur Wiederkehr des Religiösen in die Politik thematisiert.

Inhaltsübersicht

Das Politische verstehen – Zweckbestimmung politischer Bildung

I. Indienstnahmen politischer Bildung – einst und heute
II. Aspekte der Bildung
III. Der narrative Ansatz
IV. Politikdidaktische Lehrstücke: 1. Thukydides: Der Melier-Dialog: Der Irak-Krieg von 2003 – Der Konflikt um das iranische Atomprogramm – 2. Sophokles: Antigone: Staatsgewalt und Widerstand – Summum ius, summa iniuria
V. Resümee

Fjodor Dostojewskijs Großinquisitor als Lehrstück für die politische Bildung

I. Einführung
II. Dostojewskijs Großinquisitor – die Handlung
III. Fundamentalnormen der Demokratie: Freiheit und Gleichheit
IV. Die Wiederkehr des Religiösen in die Politik
V. Ausblick: Interdisziplinäre Zugänge

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