Der Kapitalismus und die Historiker

Mit Beiträgen von Friedrich August von Hayek, Thomas Southcliffe Ashton, Louis Morton Hacker, Bertrand de Jouvenel, William Harold Hutt. Neu herausgegeben und übersetzt von Hardy Bouillon

2022. 4 Tab; 130 S.
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ISBN 978-3-428-18778-2
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ISBN 978-3-428-58778-0
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Preis für Bibliotheken: 40,00 € [?]

Beschreibung

Wenn man einem weitverbreiteten Kanon in Wissenschaft und Publizistik folgt, dann führte der Kapitalismus in der industriellen Revolution zu einer Verelendung der Arbeiter – eine Misere, die nur durch das beherzte Eingreifen des Gesetzgebers eingedämmt werden konnte. Folgt man indes Hayek und seinen Mitautoren, dann war das Gegenteil der Fall: Es war der Kapitalismus, der das Proletariat erschaffen und dessen Lebensbedingungen kontinuierlich verbessert hat. Es sind die Daten jener Zeit, die zu diesem Schluss führen und in der Wirtschaftsgeschichte wohlbekannt sind. Wie kommt es, so die Autoren, dass der Antikapitalismus trotz der widrigen wirtschaftshistorischen Evidenz so stark Fuß fassen konnte? Diese Frage steht im Zentrum der Aufsätze von Ashton, Hacker, Hayek, Hutt und Jouvenel. Sie zeigen, dass neben ideologiebehafteten Gründen auch methodische Ursachen die Haltung vieler Historiker zum Kapitalismus erklären.

Inhaltsübersicht

Vorwort der Herausgeber

Einleitung des Herausgebers und Übersetzers

Vorwort von Friedrich August von Hayek

Einleitung: Friedrich August von Hayek: Geschichte und Politik

Teil 1
Thomas Southcliffe Ashton: Der Umgang der Historiker mit dem Kapitalismus
Louis Morton Hacker: Die antikapitalistische Voreingenommenheit unter amerikanischen Historikern

Bertrand de Jouvenel: Europas Intellektuelle und ihr Umgang mit dem Kapitalismus

Teil 2
Thomas Southcliffe Ashton: Der Lebensstandard der Arbeiter in England zwischen 1790 und 1830

William Harold Hutt: Das Fabrikwesen im frühen 19. Jahrhundert

Literatur

Index

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