Der Erwerb eigener Anteile im Personengesellschaftsrecht

Gleichzeitig eine Untersuchung zur Struktur der Personengesellschaften de lege lata und ferenda.

2018. 405 S.
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ISBN 978-3-428-15555-2
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ISBN 978-3-428-55555-0
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ISBN 978-3-428-85555-1
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Beschreibung

Der Erwerb eigener Anteile stellt im Recht der Kapitalgesellschaften ein bekanntes und gern genutztes Mittel zur (Re-)Strukturierung im laufenden Geschäftsbetrieb dar. Ihre Existenz ist Folge einer konsequent zu Ende gedachten rechtlichen Abstraktion. Demgegenüber wird die Möglichkeit des Erwerbs eigener Anteile in Personengesellschaften allgemein unter Verweis auf die fehlenden verselbstständigten Strukturen bzw. das Gesamthandsprinzip verneint. Von dieser These ausgehend stellt der Autor die Dogmatik des modernen Personengesellschaftsrechts auf den Prüfstand. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die bisherigen dogmatischen Ansätze einer Neujustierung bedürfen. Eine alle Umstände berücksichtigende Erfassung des heutigen Personengesellschaftsrechts mache eine Unterscheidung von gesamthänderisch organisierten »einfachen« und hiervon losgelösten »unternehmenstragenden« Personengesellschaften erforderlich. Letztere eröffneten einen dogmatischen Spielraum für Eigenanteile.

Inhaltsübersicht

A. Einleitung

Der Gang der Untersuchung – Überblick über die wichtigsten theoretischen Ansätze

B. Der »Anteil an Personengesellschaften«

Der »Anteil am Gesellschaftsvermögen« als gesetzliche Anerkennung eines auf die Gesellschaft bezogenen Beteiligungsbegriffs – Der Begriff des Gesellschaftsanteils – Zusammenfassung

C. Erwerb eigener Anteile in GmbH und AG

Überblick – Dogmatik und Schwierigkeiten des Erwerbs eigener Anteile in GmbH und AG – Zusammenfassung

D. Die dogmatische Struktur der Personengesellschaften

Abstraktion oder Einheit von Gesellschaft und Mitgliedern: Exkurs. Einzug der Gesamthand in das Personengesellschaftsrecht – Der Abstraktionsgrad der Personengesellschaften von ihren Gesellschaftern

E. Personengesellschaften als abstrahierte Gesellschaftsformen

Gesamthandsprinzip als dogmatische Grundlage des modernen Personengesellschaftsrechts – Versuch einer strukturellen Aufarbeitung des Personengesellschaftsrechts auf Grundlage der Anschauungen des modernen Rechtsverkehrs

F. Zusammenfassung und Auswertung

Literatur- und Sachwortverzeichnis

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