Der Begriff der »ordnungsmäßigen Verwaltung« im BGB
1998. 252 S.
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Beschreibung

Ausgehend von dem bereits im Redaktionsgang des BGB festgestellten Problem der Unbestimmtheit des in unterschiedlichen Regelungsbereichen des Schuld-, Familien- und Erbrechts verwendeten Rechtsbegriffes der »ordnungsmäßigen Verwaltung«, ist es das Ziel der Arbeit, den dogmengeschichtlichen Hintergrund des Terminus zu erhellen, seine Funktionen in den einzelnen Anwendungsbereichen darzustellen und einen Weg zu seiner Konkretisierung aufzuzeigen.

Der sich kritisch gegen generalisierende Präzisierungsansätze wendende Autor vertritt dabei die Ansicht, daß ein allgemeines, durch Rechtsprechung und Literatur bestätigtes Argumentationsmuster existiert, das dem Begriff über systematische Unterschiede hinweg eine einheitliche Bedeutung verleiht und die Konturierung der konkreten Anforderungen ordnungsmäßiger Verwaltung des zu entscheidenden Einzelfalles ermöglicht.

Auf der Grundlage des der »ordnungsmäßigen Verwaltung« zugrundeliegenden historischen Leitbildes des diligens pater familias sowie einer Synthese von Rechtsprechung und Literatur erarbeitet Klaus Waldherr dieses sich aus den Komponenten der Einzelfallbetrachtung, der Objektivität, des Interessenbezuges, der Wirtschaftlichkeit, der Erforderlichkeit und des Ermessens zusammensetzende Argumentationsmuster und stellt es im systematischen Zusammenhang der einzelnen Anwendungsbereiche der »ordnungsmäßigen Verwaltung« dar.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: A. Grundlegung: Der Begriff der »ordnungsmäßigen Verwaltung«: Eine aktuelle Bestandsaufnahme - Die »ordnungsmäßige Verwaltung« in der Entstehungsgeschichte des BGB - Allgemeine Charakterisierung des Begriffs der ordnungsmäßigen Verwaltung - B. Systematischer Überblick über die Anwendungsfälle und die Rechtsfolgen der »ordnungsmäßigen Verwaltung«: Schuldrecht: Recht der Bruchteilsgemeinschaft - Familienrecht - Erbrecht - C. Die Konkretisierung der Anforderungen ordnungsmäßiger Verwaltung: Die Einzelfallbetrachtung - Die interessenorientierte Auslegung des Begriffes - Normierte Vorgaben der Inhaltsbestimmung - Die Inhaltsbestimmung mit Hilfe der Kriterien der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Erforderlichkeit - Spezielle Aspekte der interessenorientierten wirtschaftlichen Einzelfallbetrachtung - Das Ermessen des Verwaltenden - Der für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit maßgebliche Zeitpunkt - D. Zusammenfassung und Schlußbetrachtung - Quellen- und Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

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