Das Verhältnis des Künstlers zum Unternehmer im Bau- und Kunstgewerbe

(Staats- und sozialwissenschaftliche Forschungen 185)

1915. Tab.; XIII, 101 S.
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Beschreibung

»So schließt sich Volkswirtschaft, Sozialpolitik und Kunst zu einem festen Ring, in dem jedes Glied mit dem anderen unlösbar verbunden ist.«

In ihrer 1915 erschienenen Dissertation beschäftigt sich Else Meißner mit dem sozial- und wirtschaftsreformerischen Charakter des Kunstgewerbes ihrer Zeit. Anders als durch die Industrialisierung propagiert, erachtet sie die Einheit von Zweckmäßigkeit und Schönheit nicht für automatisch gegeben. Vielmehr sei es Aufgabe des Kunstgewerbes der Zweckform erst die nötige Ästhetik zu verleihen. Ein Prinzip, das auch in der Massenproduktion Anwendung finden soll, um so der deutschen Werkarbeit, den ihr eigenen unnachahmlichen Charakter zu verleihen.

Denn hinter derlei kulturpolitischen Idealen, argumentiert Meißner, stecke ein reales wirtschaftspolitisches Interesse: Ein großes Industrievolk müsse durch die Güte seiner Arbeit hervorstechen.
Gleichzeitig solle sich die „kulturelle Erziehung“ der Produzenten auch auf die Konsumenten auswirken: Anstatt der Mode höherer Schichten nachzueifern, können sie mit Hilfe der kunstgewerblichen Produktion zu ihrem eigenen Geschmack finden.

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