Das Recht der Personengesellschaften in Deutschland und Frankreich

Ein Vergleich unter besonderer Berücksichtigung der Rechtspersönlichkeit der französischen Personengesellschaften

2001. 259 S.
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Beschreibung

Ziel der Arbeit ist es, die wesentlichen Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Personengesellschaftsrecht herauszuarbeiten. Eine eingehende Beschäftigung mit diesem Teilbereich des Gesellschaftsrechts lohnt nicht zuletzt deshalb, weil mit dem Fortschreiten der europäischen Integration auch das Bedürfnis wächst, die Barrieren für die grenzüberschreitende Gründung und Betätigung von Personengesellschaften zu identifizieren und zu beseitigen.

Der Verfasser vergleicht zunächst die Gesellschaftsbegriffe des französischen und des deutschen Rechts. Sodann widmet er sich den unterschiedlichen Konzepten der Vermögenszuordnung. Er erläutert, weshalb beide Rechtsordnungen bei der Anerkennung der Personengesellschaften als Rechtssubjekte unterschiedliche Wege gegangen sind und stellt die weiteren diesbezüglichen Entwicklungen dar. Im Anschluss untersucht er, ob die sonstigen Unterschiede im Recht der deutschen und französischen Personengesellschaften auf der unterschiedlichen Entscheidung hinsichtlich der Rechtspersönlichkeit beruhen oder anderen Ursachen zuzuschreiben sind. Dabei berücksichtigt er zahlreiche aktuelle Rechtsfragen beider Rechtsordnungen und legt einen Schwerpunkt auf die Untersuchung der Rolle der handelsrechtlichen Gesellschaften.

Angesichts der Vielzahl und der Verschiedenartigkeit der im französischen und deutschen Recht verfügbaren Gesellschaftsformen regt der Verfasser abschließend an, die bisher übliche Zuordnung einander entsprechender Gesellschaftstypen zu überdenken.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: Einleitung: Exkurs: Ein Überblick über die jüngsten Entwicklungen im französischen Gesellschaftsrecht - I. Der Gesellschaftsbegriff: Gesellschaftsvertrag zwischen mehreren Gesellschaftern - Beiträge zur Gesellschaft - Die Beteiligung an den Gesellschaftsergebnissen und der Gesellschaftszweck - Die affectio societatis - Die Vergleichbarkeit der Gesellschaftsbegriffe im französischen und deutschen Recht - II. Die Rechtspersönlichkeit: Die Entwicklung in Deutschland - Die Entwicklung in Frankreich - Die Attribute der personnalité morale - Nichtrechtsfähige Gesellschaften in Frankreich - Die Reaktionen der französischen Lehre auf das Konzept der Gesamthand - III. Funktionsregeln des Personengesellschaftsrechts: Die Anforderungen an den Gesellschaftsvertrag - Das Innenverhältnis - Das Außenverhältnis - Der Gesellschafterwechsel und die Beendigung der Gesellschaft - IV. Die Kaufmannseigenschaft im Gesellschaftsrecht: Die Handelsgesellschaften im deutschen Recht - Die Rechtslage in Frankreich - Das Interesse an einer Unterscheidung zwischen handels- und zivilrechtlichen Gesellschaften - Die Zukunft der Unterscheidung zivil- und handelsrechtlicher Gesellschaften - Schlussfolgerungen - Literaturverzeichnis - Namen- und Sachverzeichnis

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