Das positive Recht als soziales Phänomen
2014. 130 S.
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ISBN 978-3-428-14183-8
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Beschreibung

Toru Hijikata stellt die Grundthese auf, dass das Recht in der jeweiligen Gesellschaft stets Geltung hat, obwohl der Ort des Verfassens und der Ort der Anwendung zeitlich und räumlich verschieden sind. Der Autor befasst sich mit der Frage, wie das möglich ist. Die Untersuchung wird vom Versuch bestimmt, die Attribute des Rechts wie Universalität, Gültigkeit, Sicherheit, Richtigkeit, Normativität und Systemcharakter als gesellschaftlichen Aufbau im Sinne dieser Grundthese zu reformulieren. Hinter diesem Bestreben liegt die Absicht, einen Beitrag zur Aufklärung über die Eigenschaft des positiven Rechts in konkreter Art und Weise zu leisten. Die Beantwortung der Frage nach der Positivität des Rechts und seinen Strukturen beschränkt sich dabei nicht nur auf die juristischen Diskurse über das Recht, sondern es werden auch seine weiteren Bedeutungen jenseits der Grenzen des juristischen Diskurses thematisiert.

Inhaltsübersicht

Einleitung: Grundthese

A. Universalität

Die rechtliche Erfassung und Beschreibung der Gesellschaft – Die zeitliche Dimension der Erfassung und Beschreibung des Rechts – Der dynamische Charakter des Rechts

B. Geltung

Entscheidungsunfähige rechtliche Geltung – Die Verwirklichung der rechtlichen Geltung

C. Sicherheit

Rechtliche Bearbeitung der Unsicherheitsfaktoren – Die stabile Erfüllung der Erwartungen

D. Richtigkeit

Die Aporie des äußeren Grundes: Non sub rege, sed sub lege – Die Zirkulation des Rechts – Der Recht/Unrecht-Code – Der Anfang: divinam essentiam per se incomprehensiblem esse – Das Nichtvorhandensein des Unrechts – Die Post-Unvollständigkeit des Rechts

E. Normativität

Die Norm als Tatsache – Die Form der Rechtsgeltung – Normativität durch rechtliche Entscheidung – Unvollendete Rechtsnormen – Die Rechtsnorm der Gesellschaft

F. Der Systemcharakter

Geschlossenheit – Die Verinnerlichung der Unterscheidung – Die Unterscheidung des Rechts – Der Systemcharakter der Rechtsauslegung: Theorie und Praxis

G. Das positive Recht – Reformulierung der Grundthese

Die Thematisierung des Nicht-Thematisierbaren – Statischer Zustand durch Dynamik – Selbstreferenz

Literaturverzeichnis

Personen- und Sachverzeichnis

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