Das Gesetz des Unbewußten

Eine rechtsanthropologische und philosophische Auseinandersetzung mit der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung

1999. 376 S.
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ISBN 978-3-428-09740-1
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Beschreibung

Der Autor liefert eine Erörterung zentraler rechtsphilosophischer Fragestellungen auf Grundlage der Erkenntnisse der von Carl Gustav Jung begründeten Analytischen Psychologie und der von ihm vertretenen "erneuerten Ethik". Insbesondere die Archetypenlehre, die das zentrale Element des Jungschen Werkes darstellt, verspricht, einen "dritten Weg" jenseits von Naturrecht und Positivismus, im Sinne eines im Unbewußten verankerten und tradierten Rechtsempfindens, zu eröffnen. Da C. G. Jung für seine Theorien empirische Geltung beanspruchte, ist es ein zentrales Anliegen, die Haltbarkeit der Erkenntnisse der Analytischen Psychologie an den Maßstäben wissenschaftstheoretischen und erkenntnistheoretischen Urteilens zu überprüfen und sie mit den Einsichten jener Fachdisziplinen - wie etwa der Märchenforschung - zu konfrontieren, aus deren Bereichen Jung das außerklinische Material seiner Untersuchungen gewonnen hat. Als Ergebnis wird ein Verständnis des Jungschen Denkens präsentiert, wie es sich widerspruchsfrei nachvollziehen läßt und es werden Konsequenzen auf dem Gebiet von Recht und Ethik gezogen.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Kapitel: Einleitung: Die Bedeutung der Analytischen Psychologie für die Rechtsphilosophie - Tiefenpsychologie: die Psychoanalyse von S. Freud, die Analytische Psychologie von C. G. Jung - 2. Kapitel: Dialektik: Methodische Fragen - Erkenntnisse der vergleichenden Rechtsanthropologie: Bezüge zwischen Religion und Gesetz - Recht und Religion in primitiven Kulturen - Märchen und Moral - Westliches und östliches Denken - Recht im östlichen Denken - Erkenntnisse der Analytischen Psychologie: Anthropologische Ansätze bei Jung - Das Phänomen der Religion aus der Sicht Jungs - Analytische Psychologie und Märchenforschung - Jung und das östliche Denken - Analytische Psychologie und Ethik - Synthese - 3. Kapitel: Analytik: Tiefenpsychologie und Philosophie - Die empirische Fundiertheit der Theorien Jungs: Problemeröffnung und Lösungsansätze - Poppers Kritik: Der Vorwurf der Immunisierung - Grünbaums Kritik: Der Suggestionsvorwurf - Finalität und Teleologie - Hermeneutik - Inhaltliche Unstimmigkeiten: Anthropologie / Märchen, Mythen und Symbole - Erkenntnistheoretische Fragen: Der Begriff des Archetypus: Definitionen und Widersprüche - Psychologismus und Phänomenalismus - Monistische Ansätze - Der "phänomenologische Standpunkt" - Konfrontation: Existenzialismus / Evolutionäre Theorien - Objektivität und der externe Standpunkt - Ethische Fragestellungen: Problemaufwurf - Die Realität von Gut und Böse - Urteile, Werte und die Möglichkeit einer erneuerten Ethik - Begründbarkeit einer erneuerten Ethik - Das Problem der Freiheit - Der Zusammenhang - 4. Weiterführende Ansätze und Ergebnisse: Pluralismus und das Gebot der Vorsicht - Dichotomien und Dichotomisierungen - Synepeik - Standortbestimmung - Analytische Psychologie und der Zeitgeist - Entwurf einer "bereinigten" Archetypentheorie - Das "Gesetz des Unbewußten" - Literaturverzeichnis / Register

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