Auswirkungen des Föderalismus im Glücksspielrecht
2015. 2 Tab.; 397 S.
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ISBN 978-3-428-14639-0
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ISBN 978-3-428-54639-8
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ISBN 978-3-428-84639-9
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Beschreibung

Die Dissertation bewertet aus unions- und verfassungsrechtlicher Perspektive die Reform des aktuellen Glücksspielstaatsvertrages, welcher mit der (Teil-)Öffnung des Internets sowie der Lizenzierung von 20 privaten Sportwettenanbietern eine Trendwende bewirkte. Schwerpunkte wurden auf die drei großen Glücksspielsektoren Lotterien, Sportwetten und Online-Casinospiele gelegt und insbesondere die Konflikte untersucht, welche mit einer überwiegenden Gesetzgebungskompetenz der 16 Bundesländer einhergehen. So verursachte der Sonderweg des Landes Schleswig-Holstein, das zunächst aus dem gemeinsamen Staatsvertrag der Länder ausscherte und ein eigenes Glücksspielgesetz erließ, besondere Probleme. Zudem befindet sich das Genehmigungsverfahren für die Sportwettenkonzessionäre nun in einer Sackgasse. Neben der Analyse fortbestehender Probleme wird abschließend eine alternative Lösungsmöglichkeit aufgezeigt, um das deutsche Glücksspielrecht langfristig rechtssicher zu gestalten.

Inhaltsübersicht

Einleitung

1. Historische Entwicklung des Glücksspielrechts

2. Der Glücksspielbegriff

3. Gefahren des Glücksspiels

4. Regulierung des Glücksspiels in Deutschland

5. Der Einfluss des Europarechts auf das deutsche Glücksspielrecht

6. Europarechtliche Bewertung des Glücksspielstaatsvertrages

7. Gesetzgebungskompetenzen im deutschen Glücksspielrecht

8. Die Kooperation der Bundesländer

9. Materielle Vorgaben des Grundgesetzes für das Glücksspielrecht

10. Verfassungsrechtliche Bewertung des Glücksspielstaatsvertrages

11. Föderalistische Konfliktfelder in der glücksspielrechtlichen Exekutive

12. Abschließende Betrachtung

Literaturverzeichnis

Sachverzeichnis

Pressestimmen

»Über den Titel hinaus befasst sich die Dissertation Makswits nicht nur ›mit den Auswirkungen des Föderalismus im Glücksspielrecht‹. Sie leistet vielmehr eine umfassende Behandlung zentraler Fragestellungen des Glücksspielrechts in seiner Gesamtheit. Damit stellt die Publikation neben den bereits etablierten Gesetzeskommentaren zum Glücksspielrecht ein nachgerade enzyklopädisches Werk in diesem Rechtsbereich dar, welches Rechtsanwendern in zahlreichen anwendungsorientierten Bezügen zur Vertiefung dienen kann. [...] Das Werk ist insgesamt sowohl hinsichtlich seiner Detailtiefe als auch im Hinblick auf Struktur, Systematik und Vollständigkeit der Auswertung von Rechtsprechung und Literatur als herausragend zu bezeichnen. Ihm ist weite Verbreitung und – neben den einschlägigen Gesetzeskommentaren – Durchsetzung als Standardliteratur im Glücksspielrecht zu wünschen.« Marc Liesching, in: MultiMedia und Recht-Aktuell, abgerufen am 11.03.2016

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