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ISBN 978-3-428-09729-6
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Beschreibung

Vor allem aus finanziellen Gründen kommt es zunehmend stärker zur Bildung gemischtwirtschaftlicher Aktiengesellschaften, an denen neben der öffentlichen Hand auch private Aktionäre beteiligt sind. Während es der öffentlichen Hand in solchen Unternehmen primär nicht um Gewinnerzielung, sondern um die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben geht, erstreben die privaten Aktionäre eine attraktive Rendite, die die Erzielung eines hohen Gewinns voraussetzt.

Der Autor widmet sich der Frage, wie der Anleger, der sich im amtlichen Börsenhandel an einer solchen Gesellschaft beteiligt, vor den in diesem fundamentalen Interessengegensatz angelegten Risiken geschützt wird. Dabei werden zunächst die widerstreitenden verfassungsrechtlichen Vorgaben betrachtet, insbesondere die verfassungsrechtliche Grundlage des Anlegerschutzes. Im Anschluß daran werden die gesellschaftsrechtliche Situation ausführlich analysiert und die bei der Satzungsgestaltung zu beachtenden Anforderungen dargestellt. Hierauf aufbauend entwickelt Stephan Harbarth die rechtlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Aktien solcher Gesellschaften zum Börsenhandel. Anschließend arbeitet er die bei der Information der Anleger über das spezifische Risikopotential einzuhaltenden Vorgaben für die Gestaltung des Börsenprospekts und des Jahresabschlusses heraus.

Inhaltsübersicht

Inhaltsübersicht: 1. Teil: Einführung in die Untersuchung und ihr Praxisbezug: Einleitung - Das Phänomen der Privatisierung - 2. Teil: Das spezifische Konfliktpotential in gemischt-wirtschaftlichen Unternehmen und die sich daraus ergebende Notwendigkeit des Anlegerschutzes: Interessengegensatz zwischen Privatanlegern und öffentlicher Hand - Die Notwendigkeit des Anlegerschutzes und seine rechtliche Umsetzung im gegenwärtigen Recht - 3. Teil: Verbandsrechtliche Situation: Verhältnis von öffentlichem Recht und Gesellschaftsrecht - Verankerung des öffentlichen Zwecks in der Satzung - Steuerung der Gesellschaft durch Rechtsnormen - Einwirkungsinstrumentarium der öffentlichen Hand gegenüber der Gesellschaft - Anlegerschutz durch Konzernrecht - Durchsetzung der Rechte des Aktionärs - 4. Teil: Börsenzulassung öffentlicher Unternehmen: Die Idee eines Verwaltungskapitalmarktrechts und ihre Widerlegung - Zulassung zum amtlichen Handel - Ausschließung vom Börsenhandel - 5. Teil: Information der Anleger über die spezifische Ausrichtung öffentlicher Unternehmen: Kapitalmarktrechtliche Informationspflichten - Anlegerschutz im Recht der Rechnungslegung - Anlegerschutz durch Firmenrecht? - Informationsrecht des Aktionärs nach § 131 AktG - 6. Teil: Haftung wegen Verletzung kapitalmarktrechtlicher Pflichten - 7. Teil: Zusammenfassung und Ergebnisse - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

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