Aktivistische Leerverkäufe

Grenzen der Zulässigkeit nach der Leerverkaufs- und der Marktmissbrauchsverordnung

2022. 217 S.
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ISBN 978-3-428-18581-8
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Beschreibung

Aktivistische Leerverkäufe verursachen nicht erst seit dem Wirtschaftskrimi »Wirecard« eine rege Diskussion in Literatur und Öffentlichkeit. Kritiker des Geschäftsmodells werfen den Akteuren regelmäßig vor, falsche Informationen zu streuen und so einen künstlichen Kursverfall zu verursachen. Dagegen verstehen sich die Leerverkäufer als Verfechter der Meinungsfreiheit, die Informationsasymmetrien am Kapitalmarkt abbauen und damit die Kapitalmarkteffizienz verbessern. Die Erfahrungen im Fall »Wirecard« verdeutlichen das Erfordernis eines unvoreingenommenen Standpunktes, den die Arbeit bei der Untersuchung der gegenwärtigen rechtlichen Rahmenbedingungen aktivistischer Leerverkäufe einnimmt. Ausgangspunkt ist dabei die ökonomische Bewertung von aktivistischen Leerverkäufen. Auf dieser Bewertung basierend werden die normativen Grenzen herausgearbeitet, um so zu überprüfen, inwieweit diese gesetzlichen Regelungen mit den ökonomischen Überlegungen übereinstimmen. Durch diese Vorgehensweise soll eine Abgrenzung zwischen den positiven und negativen Erscheinungsformen eines aktivistischen Leerverkaufs anhand der rechtlichen Instrumente ermöglicht werden.

Inhaltsübersicht

1. Grundlagen
Das Geschäftsmodell aktivistischer Leerverkäufer — Klassische Leerverkäufe aus ökonomischer Perspektive — Aktivistische Leerverkäufer aus ökonomischer Perspektive

2. Die Regulierung nach der SSR
Das Verbot ungedeckter Leerverkäufe und das Transparenzregime

3. Die Regulierung nach der MAR
Die Anforderungen an den Research Report gem. Art. 20 I MAR — Das Marktmanipulationsverbot — Das Insiderrecht als weitere Grenze?

Schlussbetrachtung

Literatur- und Sachwortverzeichnis

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