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Der Staat (STAAT)

Zeitschrift für Staatslehre und Verfassungsgeschichte, deutsches und europäisches öffentliches Recht
Hrsg. von Ernst-Wolfgang Böckenförde, Armin von Bogdandy, Rolf Grawert, Oliver Lepsius, Christoph Möllers, Fritz Ossenbühl, Walter Pauly, Barbara Stollberg-Rilinger, Uwe Volkmann, Andreas Voßkuhle, Rainer Wahl
Erscheint 4 x jährlich mit einem Umfang von ca. 648 S./Jg. Sprache: Deutsch
  • ISSN 0038-884X (Print)
  • ISSN 1865-5203 (Online)
Die Zeitschrift DER STAAT ist ausweislich Ihres Untertitels eine »Zeitschrift für Staatslehre und Verfassungsgeschichte, Deutsches und Europäisches Öffentliches Recht«. Das ist eine treffende Beschreibung. DER STAAT beschreibt und analysiert seinen Gegenstand nicht ahistorisch, sondern in seinem Gewordensein, seinen Entstehungs-, Bestands- und Entwicklungsbedingungen, seinen konkreten Leistungen und Gefährdungen, auch im Vergleich zum Staatsverständnis und Staatshandeln in anderen Ländern, heutzutage: insbesondere im europäischen Kontext. Dabei will die Zeitschrift sowohl die Grundlagen von heutiger Staatlichkeit untersuchen als auch konkrete und aktuelle Entwicklungen analysieren und in den weiteren Kontext der jeweiligen Dogmatik in der Rechtswissenschaft wie der Legitimationsdiskurse in Deutschland und in Europa einordnen. Das letzte Beispiel hierfür ist die Auseinandersetzung um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Lissabon-Vertrag, die zu einem Sonderheft der Zeitschrift geführt hat (48. Band, 2009, Heft 4).

Daneben stehen so aktuelle Themen wie »Daseinsvorsorge im Wandel der Staatsformen«, »Völkerrecht als öffentliches Recht: Konturen eines rechtlichen Rahmens für Global Governance« oder Themen, die auf spezielle deutsche Probleme zugeschnitten sind, wie »Deutsche Revolutionen - ›legale Revolutionen‹?«. DER STAAT ist keiner speziellen Schule oder Philosophie verpflichtet; die Zeitschrift geht aber nach wie vor davon aus, daß trotz zahlreicher Relativierungen seiner früher umfassenderen Souveränität und trotz vielfältiger Überschreitungen der Ebene Einheitsstaat durch interne Ausdifferenzierung (Föderalismus) und externe Ausgliederung (trans- und supranationale Organisationen) die Ebene Nationalstaat nach wie vor eine zentrale Zurechnungsorganisation ist, politisch, juristisch wie auch für die Selbstverständnisse der Bürger und Völker. Die immer komplexer werdenden Verhältnisse für die Bürger wie die Vertreter von Politik und Recht aktuell und grundsätzlich zu analysieren – das ist das Ziel der Zeitschrift DER STAAT.

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