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Verleger

Geschäftsführer (Gesellschafter): Dr. Florian R. Simon (LL.M.), Prof. Dr. jur. h.c. Norbert Simon

Im Verlag Duncker & Humblot erscheinen derzeit jährlich ca. 350 wissenschaftliche Monographien bzw. Sammelbände in mehr als 180 Schriftenreihen sowie über 15 wissenschaftliche Zeitschriften und Jahrbücher. Das Programm umfaßt über 11300 lieferbare Titel zu den Fachgebieten: Rechts- und Staatswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie.

Zum Verlag gehören die Tochterunternehmen Berliner Buchdruckerei Union GmbH und die Versandbuchhandlung Speyer & Peters GmbH. Ansprechpartner finden Sie unter Kontakt.

Verlagsgeschichte Duncker & Humblot

Der traditionsreiche wissenschaftliche Verlag Duncker & Humblot blickte im Jahr 1998 auf ein 200jähriges Bestehen zurück. Die Verlagstätigkeit begann 1798, nachdem Heinrich Frölich dem Buchhändler Friedrich Vieweg dessen Berliner Privileg abgekauft hatte, mit der Zeitschrift "Athenäum", die von den Brüdern Schlegel unter Mitarbeit von Schleiermacher und Novalis herausgegeben wurde. Nach dem Tode von Frölich übernahm 1805 Carl Friedrich Wilhelm Duncker die Führung der Geschäfte und im Jahre 1809 erwarb er zusammen mit Pierre Humblot den Verlag.

Zu den frühen Autoren zählten u.a. Goethe (Des Epimenides Erwachen, Briefwechsel mit Zelter), E. T. A. Hoffmann (Die Elixiere des Teufels), La Motte-Fouqué (Undine). Der Schwerpunkt des Verlages lag jedoch von Anfang an auf dem Gebiet der Wissenschaften, insbesondere der Philosophie (erste Hegel-Gesamtausgabe) und der Geschichtswissenschaft (Rankes sämtliche Werke). Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Verlag war nunmehr auf den Buchhändler Geibel übergegangen und nach Leipzig verlegt worden, kamen die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (z.B. mit den Schriften des Vereins für Socialpolitik) sowie die Rechts- und Staatswissenschaften (Bindings Handbuch der gesamten Rechtswissenschaft) hinzu.

In den zwanziger Jahren - Sitz des Verlages war inzwischen München - war Ludwig Feuchtwanger (Bruder von Lion Feuchtwanger) wissenschaftlicher Leiter des Verlages. Seit dieser Zeit besteht die Verbindung zu dem umstrittenen, aber unbestritten bedeutenden Staatsrechtler Carl Schmitt. 1938 erwarb Johannes Broermann Duncker & Humblot von den damaligen Eigentümern Geibel und holte den Verlag wieder nach Berlin. Broermann war zuvor Pressereferent im Reichsinnenministerium gewesen, bis er 1933 mit der Machtübernahme der Nazis als politisch Verfemter aus dem Dienst entfernt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er den Verlag wieder auf. Nach dem Tode Broermanns (1984) trat Prof. Dr. jur. h.c. Norbert Simon in den Verlag als Alleingesellschafter ein. Im Juli 2002 wurde Florian Simon (LL.M) in die Geschäftsleitung aufgenommen. Im Dezember 2002 wurden die Geschäftsverhältnisse geändert. Nunmehr hält Prof. N. Simon 51% der Geschäftsanteile und Dr. Florian Simon 49%.

 


   
 
© 1998-2010 Duncker & Humblot GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Aktualisierung:  2010-Aug-23  Webmaster