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    Neuerscheinungen
   Wirtschafts- und Sozialwissenschaften  (6)

       
 
 
Götz, Konrad
Freizeit-Mobilität im Alltag oder disponible Zeit, Auszeit, Eigenzeit - warum wir in der Freizeit raus müssen.
Abb.; 303 S.
 
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  Verfügbarkeit   Lieferbar 
  Preis   EUR 76,--  
  Erscheinungsjahr   2007 
  ISBN   978-3-428-12203-5 
  Bindeart   Br. 
  Erschienen in der Schriftenreihe    Soziologische Schriften  
  Bandnummer   SOZS 79 
  Schlagwörter    Freizeit
 Mobilität
 Raum
 
  Fachgebiete  
 Allgemeine Sozialwissenschaften, Sozialethik
 Allgemeine Soziologie
 
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  Inhaltsübersicht   A. Einleitung: Problemstellung und Ziele - Aufbau der Arbeit - Forschungskontext - B. Freizeit: Zur Begriffsgeschichte - Sozialgeschichtliche Aspekte der Freizeitentstehung - Stationen der sozialwissenschaftlichen Diskussion über Freizeit und Arbeit - Resümee - Empirische Freizeitaktivitäten-Forschung - Definition von Freizeit - Resümee - C. Mobilität und Verkehr: Zur Genese des Erkenntnisinteresses - Begriffsgeschichte - Erklärungsansätze zu Mobilität und Verkehr - Resümee - D. Eigener Zugang: Mobilitätsstile: Mobilitätsstile in der Stadt - Mobilitätsstile in der Freizeit - Weitere Forschungen zu Mobilitätsstilen - Resümee - Ein adäquates Raumverständnis - Ein erweiterter Mobilitätsbegriff - Folgerungen für die qualitative empirische Analyse - Untersuchungshypothesen und Fragestellungen - E. Ergebnisse der qualitativen Untersuchung zur Freizeitmobilität: Methodische Vorbemerkungen - Ergebnisse - F. Schluss: Disponible Zeit, Eigenzeit, Freizeit - Freizeitmobilität als Verräumlichung von Zeit - Bewegungs- und zielorientierte Freizeitmobilität - Soziale Erreichbarkeit: soziokulturelles Distanzverhalten - Praktische Folgerungen: Sozial und soziokulturell unterschiedliche Raumsensibilitäten und Verhaltensvariabilitäten - Ausblick - Anhang: Qualitativer Leitfaden - Literatur- und Sachwortverzeichnis 
  Zum Buch   In der Freizeit ist unser Mobilitäts- und Verkehrsverhalten weit mehr von Wünschen und Lebensstilen bestimmt als von Notwendigkeiten. Doch wo liegen die Gründe und Motive? Welche Faktoren bestimmen das Verhalten? Eine Antwort auf diese Fragen bietet der Autor dieses Bandes - und zwar sowohl vor dem Hintergrund der sozialwissenschaftlichen Freizeitdiskussion als auch dem der Verkehrsentstehungs-Debatte. Dabei setzt der Verfasser die Befunde einer qualitativen empirischen Analyse durchgängig mit Ergebnissen der quantitativ-repräsentativen Forschung zu Freizeitmobilität ins Verhältnis.

Als zentrale Kategorien einer Verbindung zwischen Sozialwissenschaften und Verkehrsforschung werden die Begriffe soziale Erreichbarkeit und soziokulturelles Distanzverhalten eingeführt. Diese basieren auf einem nichtdeterministischen Verständnis von Raum, welches den Einfluss der symbolischen und soziokulturellen Dimensionen als wichtige Einflussgrößen des Handelns berücksichtigt und daraus den Schluss zieht, dass Raum aktiv angeeignet, gestaltet und genutzt wird. Damit wird deutlich, dass soziokulturelle Orientierungen Verhalten im Raum ebenso "hart" bestimmen wie Infrastruktur und Bauwerke, dass also die Rede von den sogenannten "weichen" Faktoren, mit denen sich die sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung auseinander zu setzen habe, verfehlt ist. Für die von Konrad Götz begründete Mobilitätsstilforschung wird damit erstmals eine Zielgruppentypologie vorgelegt, die unterschiedliche Raumsensibilitäten berücksichtigt. 

       
       
       
       

   
 
© 1998-2010 Duncker & Humblot GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Aktualisierung:  2010-Aug-23  Webmaster